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Von Höhen und Tiefen

Unsere 1er war diese Woche auswärts wieder einmal bei neuen Gesichtern in Rutzing zu Gast. Nach fast schon fahrlässig hergeschenktem Punkt letzte Woche, wollen unsere Mannen die altbekannte Kaltschnäuzigkeit aufblitzen lassen. Ohne Zugpferd Don Dadidas Eisenknapp, der eigentlich dafür zuständig ist, dass keine Flitzer über den Münchner Rasen stolzieren, ist es erneut Nico Rosmair, der nach überstandenem, maskulinen Männerurlaub in Frankreich, unsere 1er verstärken darf, beziehungsweise muss. Losgelegt wird auf allen vier verfügbaren Plätzen. Seppi Korda, immer noch mit posttraumatischen Beschwerden vom Redlhamer Sommernachtsfest, findet erst in die Spur, als er die Abziehmatte in der Hand hat - klarer und schneller Sieg für Rutzing. Auf den anderen Plätzen geht es knapp und heiß her. Beide Capitanos, Jo-Philfried Gronga und Kieninator, kämpfen gegen vermeintlich stärkere Kontrahenten wie die Beserker. Der Eine nutzt sämtliche köllererische Tricks, die ihm zur Verfügung stehen, der andere läuft sich sogar die Migräne in den Kopf. Am Ende leider alles vergebens, zwei knappe Drei-Satz-Niederlagen. Auch bei unserem Cheesy Chris läuft es an diesem Tag im Kopf nicht ganz reibungslos: Er liefert sich mit seinem Gegner zweieinhalb Sätze lang ein absolutes Duell auf Augenhöhe und führt im Entscheidungssatz 5:2. Endstand 5:7. Da dürfte ihm beim Seitenwechsel wohl plötzlich ein saftiger Kombitipp die komplette Konzentration geraubt haben. Dann Auftritt Nicollini Tricolore: Vor sechs Stunden noch am Flughafen in Lyon, hat auch er einen Gegenspieler auf Augenhöhe. Leider bekommt er zu spüren, dass Stress und Reisestrapazen selbst für einen jungen, verbrauchten Körper zu viel sind. Beim Stand von 5:4 im ersten Satz sagt sein linker Oberschenkel „Au revoir Shoshanna“ – walkover und große Sorgenfalten im Gesicht der Rutzinger Physiotherapeutin. Nach Erstversorgung wird nüchtern bilanziert: “Funktionsverlust, Schmerzen, do is mehr hi.“ Gute Besserung an dieser Stelle, hoffentlich nur a grobes Ziagal. Während Marvin Jason Montgomery Grabner das letzte Einzel alleine auf der Anlage bestreitet, zerstörerisch schlechte Stimmung bei den Unseren. Auflösungsgerede, massive Lust auf das Grillen nachher, Kopfschmerzen bei allen Beteiligten. Kopfschmerzen die bei unserem Captain so groß werden, dass er kurzerhand sein Freistädter Bier in der Dusche glänzend retourniert. Hätte er im Einzel gebraucht. Huch, Marvinski spielt ja noch Tennis und er kann sogar gewinnen. Irre! 1:5 nach den Einzeln. Durch Nicolasz’ Oberschenkelstreik hat sich das 3er-Doppel schnell erledigt. Somit gehen Eisnini und Panic Attack Krakner, als auch Marviloni und Kieni auf die Suche nach dem verlorenen Punkt. Und diese Suche ist fast erfolgreich, aber eben nur fast. Das 2er Doppel geht klar an Rüstorf, das 1er Doppel hauchzart mit 8:10 im Champions an Rutzing. Endscore 2:7. Erneut eine ganz bittere Pille und plötzlich muss der Blick in der Tabelle etwas nach unten gerichtet werden. Aber Kopf Hoch Männer, es kommen wieder schmerzfreiere Tage!


Ganz andere Stimmungslage bei unserer 2er. Trotz Personal- und körperlicher Beschwerden klopft man seit dem Heim-Dreier gegen Tabellenführer Taufkirchen letzte Woche ganz oben an der Tabellenspitze an. Auswärts in Gaspoltshofen will man mit genau derselben Startsechs da anknüpfen, wo man aufgehört hat. Auf 1 hat Neill Patrick Gerbris aber gleich mal wenig zu lachen. Sein Gegner ist nicht nur auf dem Papier klar überlegen, auch auf dem Platz drückt er ihm den Tennis-Kodex mit aller Gewalt ins Gesicht. Dahinter agiert unser Gruberischer in aktueller Topform. Auch ihm steht ein eigentlich stärkerer Kontrahent gegenüber. Er kämpft, zwickt und schnäuzt sich nach jedem Ballwechsel, dass man es bis nach Rüstorf hört. Der heroische Kampf bleibt aber leider unbelohnt, Grubex gibt den dritten Satz ganz eng mit 4:6 ab. Auf der ungewohnten 3 dieses Mal unser Hopfmeister. Trotz kaputtem Handgelenk, kaputtem Fuß, kaputtem Kreuz und kaputtem Tennisarm zieht er seinen Gegner mit nur 2 Gameverlusten ab. Zeugenaussagen seiner Nachbarn zufolge habe er auf diesen Triumph am Sonntag beim Nachglühen auf seinem Balkon noch bis in die Morgenstunden Gesänge über Bürotechnik skandiert. Unser Hoff denkt sogar beim Feiern stets an die Arbeit, absolutes Vorbild! Auch Huamarotti überzeugt weiterhin und wahrt mit einem absolut staubigen Sieg seine weiße Weste im Einzel. Granit Jakkas Gegner startet hingegen in die Partie, als hätte er den letztwöchigen Artikel nicht gelesen. Er spielt unseren McEnroe-Schlächter phasenweise an die Wand und lässt ihm im ersten Satz nur ein mikriges Game. Ab Satz 2 findet Kapellmeister junior aber zurück zu alter Brutalität und fegt über seinen Widersacher hinweg wie ein Tornado. Fehlt nur noch Captain Kelu: Unter der Woche schwer lädiert im Sparingmatch gegen Sepi Krakner spielt bei Kevnando Haslonso auch die mentale Blockade wieder eine tragende Rolle. „Super, so kaun i jo wieder nur valiern“ – heißt es schon im Vorfeld. Ziagal im Fuß, Ziagal im Kopf - und Kevnando steht zu seinem Wort. 3:3 nach den Einzeln. Aber die 2er kann bekanntlich Doppel, und wie: The first one was so nice, I had to do it twice! Wie letzte Woche laufen in allen Doppeln dieselben Paarungen auf: Das Dreierdoppel entwickelt sich zu einem Nachmittagssnack für Padi und Kev - easy win. Humic und Stefan Kraftlos haben etwas mehr zu knabbern, spielen die Partie aber trotzdem trocken nach Hause. Tagessieg somit eingetütet. Im 1er versuchen Michael Jakkson und Grubex wieder das Wunder. Headshot und Erfolg bleiben aber leider aus, Endergebnis 5:4. Punktemäßig ist man somit ebenbürtig mit der Tabellenspitze, wenn auch mit einem Spiel mehr. Es brodelt!


Von ganz oben nach fast ganz unten. Abstiegskampf pur bei unseren Herren 3. Der Gegner auf heimischer Anlage heißt Gampern, ein direkter Konkurrent und vor der Partie punktegleich mit den Unseren. Vorne weg unser frisch genesener Kapellmeister. Nach überstandener Zerrung fehlt ihm aber jegliche Spielpraxis und Lockerheit, schneller erster Sieg für die Gäste. Auch der Hexer Geralt und Capitano Francesco haben ihren stärkeren Gegnern fast nichts entgegenzusetzen. Auf 4 dann das erste richtige Lebenszeichen unserer Jungs: Drama-King Michael Fellböck spielt wieder einmal eine Drei-Stunden Partie und hält mit allem was er hat dagegen. Aber auch er schrammt hauchzart an einem Sieg vorbei. Komplettiert werden die Einzel von Bäcker Alex und Jorge Pichlmann. Beide mit einem ähnlichem Spielverlauf wie Crazy Salad, beide leider mit demselben Ergebnis. Ernüchternder Zwischenstand: 0:6. Im Gedanken schon beim Füllkrug mit Bier am Bezirksmusikfest in der Heimat, nehmen die Gamperer die Doppel etwas auf die zu leichte Big D Gedächtnisschulter. Alle 3 Doppel gestalten sich spannender als erwartet und plötzlich heißt es drei Mal Champions-Tie-Break auf der Anlage zu Mühlwang. Genau im falschen Moment finden die Gäste aber wieder zur nötigen Konsequenz und lassen kein einziges Spiel in Rüstorf, Endergebnis 0:9. Die Luft im Tabellenkeller wird somit immer dünner und stickiger. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Bei 3 verbleibenden Spielen ist noch alles drin. Und stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin?


Captain Willhelm und seine Piraten komplettieren die Herren Allgemein an diesem Wochenende in Attnang. Mit viel Jugend und geballter Erfahrung im Gepäck sollen Punkte her. Fabio Wibmer, Toby Gruguire und Sepp Lehner halten sich an Wilfredos Kampfansage und gewinnen ihre Einzel knapp aber doch, jeweils in drei Sätzen. Vorne weg können sich Em the Ham, Rolando Garros und Emiliano Reisinger aber nicht an den Kampfgeist der Youngsters anhalten, Zwischenstand 3:3. In den Doppeln wird personell durchgetauscht und bei den Rüstorfern stehen mit Mo Hoizi und Lois Lehner zwei frische Beine auf dem Feld. Ein strategischer Kniff der leider keine Früchte trägt, alle drei Partien gehen an die Heimischen. Endstand 3:6. Kuriose Notiz noch am Rande: Nach Spielende zuckt Willi plötzlich eine strohgefüllte Voodoo Puppe aus seiner Tasche und verbrennt diese am Attnanger Center Court. Nebenbei faselt er in einer Sprache, die an einen tropischen Kannibalen-Stamm erinnert. Komische Art und Weise mit einer Niederlage umzugehen, aber vielleicht bringts ja jemanden Glück!


Unsere Ladies Allgemein befinden sich schon seit Beginn der Saison auf einem absoluten Höhenflug. Im Kampf um den Thron empfängt man in der Frühschicht am Samstag Frankenburg. Die äußerlichen Bedingungen zu diesem Zeitpunkt unberechenbar, nicht kalkulierbar, anders formuliert - ein reines Würfelspiel. Mit wenig Sand und viel Wind kommt vor allem Captain Babsis Sprössling Mavie nicht ganz klar. Erster Sieg für die Frankenburgerinnen. Auch das Küken unserer Küken Miriam Weichselhuber kann in ihrem zweiten Saisoneinsatz leider keinen Sieg einfahren. Für die Kehrtwende sorgt dann Gott sei Dank unser Oldie im Gespann: Hannah Di Santos Da Capello schafft es in ihrem Einzel mal nicht an lateinische Medizinbegriffe zu denken und fertigt ihre Gegnerin staubig in zwei Sätzen ab. Elena Obertrumer und Marie Curie sorgen für etwas mehr Spannung im Publikum. Mit dem nötigen Selbstvertrauen aus den letzten Wochen liefern aber beide in der Crunch Time grandios ab und sorgen für einen Zwischenstand von 3:2. In den Doppeln wird dann Miriam geschont und Babsi vertraut auf ihre gängige Doppelaufstellung: Das gut eingespielte Regionscupduo Elena und Mavie bringen mit einem spannenden 1er Doppel den Sieg in trockene Tücher. Das 2er Doppel geht im Championstiebreak an die Gäste. Another Win. Der Zug hat bekanntlich keine Bremse. Nächstes Wochenende geht es dann zu den Attnangerinnen zum absoluten Meisterschafts-Showdown. Auf geht’s UTC – rauf auf den Spitzberg!


Unsere S35-Girls sind weiter voll auf Durchmarsch getrimmt. Das Auswärtsspiel beim ESV Wels wird quasi zur Kopie der Vorwoche, nur fast noch klarer: Babsi, Silke, Pezi und Sandra gehen in den Beast Mode, feiern vier klare Einzel- und zwei überlegene Doppelsiege und lassen den Welserinnen über den Tag verteilt nicht einmal 20 Games. Das ist mal ein Clean Sweep. Nun dürfen unsere Mädels eine Woche pausieren, bevor der Aufstiegs-Showdown gegen Windischgarsten ansteht. Dienstag, 25. Juni, zu Mühlwang - be there!


Während unsere Mädels nach oben hin anstehen, ist es bei unseren S35-Jungs am anderen Tabellenende der Fall. Und diese Woche hat Capitano Hasselhoffi eine besondere Aufgabe zu bewältigen: Da der geplante Nachholtermin nicht rechtens ist, müssen sie die letztens wegen Regen verschobene Partie nachholen. Und zwar an diesem Dienstag. Zeitgleich zum Auswärtsspiel in Redlham, bestreiten unsere Boys also ebenso das Nachhol-Heimspiel gegen Atzbach. Aber zum Glück verfügt Hopeman über einen breiten Kader, also alles easy. Weniger easy zwar in Redlham, denn dort sehen sich Francesco Woodpecker und Andi O. mit zwei Mammutaufgaben konfrontiert. Leider keine Chance. Im Doppel werden dann mit Flocki Grubex und Walter Renschinho noch sämtliche heiße Eisen ins Feuer geworfen, um noch einen Punkt mitzunehmen, doch auch die beiden müssen nach hartem Kampf klein bei geben. 0:3 in Redlham und wir schwenken nach Rüstorf zu erfreulicheren Aussichten: Gegen Atzbach hat Em The ham auf der 1 wenig Leiberl und muss sich geschlagen geben, dafür brilliert Andi One Punch Stoli und sorgt für den Gleichstand nach den Singles. Im Doppel bekommt Em Pani Greßi zur Seite und die beiden rackern sich ab und belohnen die 35er endlich - staubiger Sieg, erster voller Erfolg für unsere Boyz. Jetzt kann die Saison so richtig los gehen!


Last but not least, unser 45er Dreiergespann: Nach einer schon ewig anhaltenden Dürreperiode der 1er Señoritas soll am Freitag zu Hause endlich der erste Saisonsieg gegen den direkten Konkurrenten aus Bad Goisern gefeiert werden. Mit gewaltigen Siegesdurst starten sowohl Tom Das Auge Schwaigsi und Geraldo Simmer in die Einzel. Two easy wins. Auch Super Mario läuft beim Gedanken an den ersten Sieg plötzlich das Wasser im Mund zusammen, er erkämpft sich sein Einzel und stellt auf 3:0. Auf diesem Wege schöne Grüße an Opa O., danke für die tollen Fotos bei Nicos Maturafeier! Nur Manfred das mürrische Mammut Eisenschnaps kommt ins Straucheln und verliert das einzige Einzel. Im Doppel beauftragt Rüstorf dann die Artillerie: Reini Lanzi wird aus dem Käfig für biologische Kriegssysteme kurzerhand entlassen und feiert bei seinem Saisondebüt mit Bernardo gleich einen Sieg im 1er Doppel. Mario und Geruigi lassen im 2er dann nichts mehr anbrennen und somit bleibt die komplette Punkteanzahl bei den Señoritas. Ganz wichtig!


Unsere 45er II dürfen auswärts in Trauntal auf die Asche. Und gleich mal sehr Erfreuliches zu Beginn: Nach knapp zwei sehr schwierigen Jahren für unseren Physio des Vertrauens Othi Huberinho, betritt er auf 1 gesetzt endlich wieder die Meisterschaftsbühne. Welcome back, du Maschine! Ergebnistechnisch reicht es leider knapp nicht für einen Comebacksieg, aber das wär auch zu kitschig gewesen. Auch Manfredo Smith findet im Einzel nicht ganz seinen Rhythmus, er gibt sein Spiel klar in zwei Sätzen ab. Bleiben noch Andi O.gris und Emiliano Riceinger. Beide stemmen sich gegen eine drohende Niederlage und gewinnen ihre Partien auf souveränste Art und Weise. Die Doppel dann wie bei den 3er Herren Champions-Drama pur, wieder mit demselben Ausgang. Verdammte Axt! Endstand 2:4. Abschließend waren unsere Golden Girls in Attergau auswärts im Einsatz. In einer ausgeglichenen Partie trennt man sich mit einem leistungsgerechten 3:3. Eigentlich zu wenig für unsere Damen im Kampf um den Aufstieg. Bei 2 verbleibenden Spielen hat man es somit nicht mehr selber in der Hand. Aber wie wir alle wissen: Im Tennis kann alles passieren!


Am Wochenende gibt es dann wieder einige Schmankerl auf heimischer Anlage: Unsere 4er eröffnet am Samstag vormittag gegen Lambach, gefolgt von unseren 1er-Herren, die versuchen werden, Vöcklabruck ein Bein zu stellen und ihnen das ein oder andere Game abzuluchsen. Am Sonntag beschließt dann unsere 2er das Wochenende gegen Rottenbach. Kommt gern vorbei, Schläger nicht vergessen, denn ihr werdet vermutlich am Platz gebraucht!


See U am TP - Euer UTC

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