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Muy Importante

  • 6. Juli 2023
  • 10 Min. Lesezeit

Während so manche schon in Urlaubsstimmung verfallen, geht es für andere unserer Teams noch ums nackte Überleben. Die Herren 3 und Damen S35 sind mittendrin im knallharten Abstiegskampf, die 60er wiederum träumen von der Oberliga. Und auch wenn die 1er ihre Titelhoffnungen letzte Woche begraben hat, so stand die wohl legendärste Partie der gesamten Saison an:


Lange verhöhnt, zwischendurch gekauft, jetzt Realität: Die 1er spielt um die Goldene Ananas. Und das ausgerechnet gegen den ASKÖ Wels, jene Mannschaft, die letzte Saison die Spielverderber um den Aufstieg waren. Und wer jetzt denkt ASKÖ, da war doch was, ja genau (HIER nochmal alles zur alles entscheidenden Woswasi-Partie im letzten Jahr nachzulesen). Auch Teil 2 der Saga soll nicht enttäuschen. Aber auf Anfang: Der ASKÖ hat seinerseits noch Aufstiegshoffnungen, allerdings nicht mehr alles selbst in der Hand. Trotzdem schicken sie ein 1A-LineUp nach Rüstorf, welches zeitmäßig etwa so pünktlich ist, wie meine Schwiegermutter wenn es ums Flughafen-Fahren geht. Pünktlichst um 10 erscheinen die ersten Welser Aushängeschilder zum Einspielen auf dem Platz. Zeitgleich erwachen unsere Stars gerade mal im heimischen Bett und müssen erstmal nachzählen, ob es 5 oder 6 Bier am Vortag waren. Nach Frühstück, Chillen, Mittagessen und nochmals Chillen machen sich auch unsere Jungs auf den Weg und die Partie kann langsam starten. Stefan Bowser Hoffmann legt furios los und hat schon eine Hand am Power-Stern. Doch das währt nur ein Game lang, dann kommt der Klempner in Fahrt und lässt sich nicht mehr lumpen. Big Diddy P’s Top-Start hält dagegen schon etwas länger an, er fordert seinen Legionärs-Kontrahenten im ersten Satz brutal. Dieser weist schon eine OnCourt-Zeit von circa 5 Stunden auf und ebenso leichte Verschleißerscheinungen. Big P glänzt, aber er kann sich nicht belohnen. Nach hartem Kampf stellt der Favorit auf 2:0 für Wels. In der zweiten Runde wird es dann noch heißer: Simi McKieni fightet brutal, im epischen Ballwechsel packt er plötzlich den Traum-Tweener aus, der nur ganz knapp an der Netzkante hängen bleibt. Das wäre sein McMoment gewesen. Leider sieht es an der Anzeigetafel nicht ganz so knapp aus, auch hier setzt sich der Favorit durch. Sepichonder Kramer wäre schon die Woche davor schon fast zum Riesentöter geworden und auch jetzt kämpft er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten stark in die Partie rein. Kurz davor den zweiten Satz in die Verlängerung zu bringen, setzen ihm aber seine körperlichen Probleme endgültig zu sehr zu, 0:4. Captain Marvinho Hofmann bekommt eine ganz besondere Aufgabe: Auf ihn wartet Wimbledon-Star und Eisi-Best-Buddy Maxi Heidlmair. Da dieser sonst nur bei namhaften Top-Events den Platz betritt, ist das sein erster Meisterschaftsauftritt, seit der berüchtigten Partie gegen unseren KyrgEisi. Und Marvinsky fightet tapfer und stemmt sich mit aller Macht gegen die Niederlage. Doch bei gefühlt jedem Big Point bekommt er ein Ass um die Ohren gehauen, das Ergebnis klarer als die Partie. Fehlt nur noch eine Partie, die war zwar eigentlich der Startschuss zum Tag, doch das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Chris KyrgEisi darf gegen Lieblingsgegner ASKÖ Wels ran und freut sich tierisch auf ein Treffen mit alten Freunden. Nach schier endlosem Shakehands und Smalltalk geht es endlich auf den Platz und gegen seinen kolumbianischen Widersacher. Und wie soll man sagen, man merkt leicht, dass beide diese Partie gewinnen wollen. Man merkt auch leicht die OnCourt-Zeit des Gegners, denn der würde am liebsten ohne Einspielen beginnen. Und man merkt von Beginn an leicht, dass KyrgEisi etwas Feuer in sich hat. Was folgt ist ein Spektakel: KyrgEisi packt zum Jubeln sein feinstes Spanisch aus, um sicherzustellen dass seinem Kontrahenten auch nichts entgeht. Dem entgeht wiederum eine eisenknappsche Netzkuschelei und der ein oder andere Underarm-Serve. Zwischen den Ballwechseln geht es oft heißer her als währenddessen. Eisi und ASKÖ - besser als jeder Rosamunde Pilcher-Film. Doch bei all dem Sprücheklopfen sei erwähnt: KyrgEisis Spitzen werden lediglich von seinem Tennis getoppt. Er greift zur feinsten Klinge und zelebriert mächtigst auf. Im Endeffekt lässt er seinem Gegner keine Chance. Am Ende steht Eisi 1. Kolumbien 0. Rüstorf 1. Wels 5. Aber immerhin ein prächtigst unterhaltenes Publikum. Und das hofft auf eine Fortsetzung des Blockbusters im Doppel. Und wird leider enttäuscht, denn sämtliches Pulver ist verschossen. Ebenso auch das leistungsmäßige Pulver und dann gar ein Schock im Zweierdoppel: Sepinfarkt Kramers Körper lässt entgültig aus, er muss im zweiten Satz rausziehen. Wir wünschen unserem Sepp eine gute Genesung und hoffen bald wieder einen top-fitten, leicht angeschlagenen Kramaric am TP zu sehen. Im Einserdoppel ist dann doch noch etwas Pulver drin und mit einer Mega-Leistung schaffen es die Blondys Marv und Eisi ins Champions. Doch nicht genug, die Welser stellen auf 1:8. In einer vermeintlichen Traumsaison wird unsere 1er nun zwei Wochen am Stück beinhart auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nun geht es im letzten Spiel gegen Vorchdorf noch um die Absicherung des Podiumsplatzes. Also einmal noch Ärmel hochkrempeln, let’s go!


Unsere 2er hatte eine Verschnaufpause vorm letzten Spieltag, deshalb gilt ab da der volle Fokus auf die 3er. Die steckt nämlich noch ganz tief im Abstiegskampf und schon am Freitag gibt es hier die erste Hiobsbotschaft: „Ich habe Zerrung“, lässt ein angeschlagener Bernardo Dos Santos ausrichten. Zugpferd fällt weg, dafür kooperiert Captain Holzmeister wieder gut mit der 2er und verpflichtet über diesen Weg die ein oder andere Stütze. Samstag folgt dann die nächste bescheidenen Nachricht, denn Abstiegskonkurrent Schwanenstadt punktet gegen Neukirchen und das heißt für unsere 3er, dass ein Punkt vielleicht schon zu wenig ist. Aber ein Sieg gegen das gut platzierte Steinhaus, wie soll der gelingen? Immerhin geht es für Steinhaus tabellarisch um nichts mehr. Und die Steinhauser sind auch biertechnisch recht gut aufgestellt, weshalb sie nicht auf Almosen angewiesen sind. Sonntagmorgen nehmen dann noch einige Regenschauer die Plätze etwas mit, dann geht es los zu Mühlwang. Und schnell stellt sich heraus: Da ist heute was möglich für unsere Jungs. Jakkernaut Kapeller macht der rutschige Platz gar nichts, seinem Gegner umso mehr. Auf auftrocknendem Platz muss sich Jakka dann etwas wehren, aber kein Problem für ihn - easy Win! Bei Rafael Big Köstli ist es genau umgekehrt. Auf schwierigen Platzverhältnissen hat er sichtlich Probleme und muss den ersten Satz abgeben. Doch da ahnt sein Gegner noch gar nicht, was ihn erwartet, denn auch der 1er-Platz wird zunehmend trockener und Big Köstli kommt mehr und mehr auf den Geschmack: Ass da, Winner dort, Rückhand die Linie runter, sein Gegner konsterniert. So müssen sich gerade 19 Formel 1-Fahrer in Spielberg fühlen. Köstli verteilt zwei quirlige Curly-Fries und stellt auf 2:0. Auf Platz 3 verliert Starlet Jule Bellinglehner den ersten Satz, doch kein Grund zur Panik, das ist Standard bei ihm. Doch heute ist etwas anders, sein Gegner scheint seine Taktik durchschaut zu haben und hält auch im zweiten dagegen. Es entwickelt sich ein enger Fight, den Jule leider knapp im Tie Break verliert. Aber 2:1, alles in der Reihe, voll auf Kurs. Die zweite Runde gestaltet sich nämlich ähnlich: Mario Loipettini und Michi Fellnini erkennen beide die Wichtigkeit der Partie und stellen den Modus auf gnadenlos. Zwei chancenlose Gegner und zwei weitere Siege stehen zu Buche. Der Pflichtpunkt da und es fehlt nur noch ein Eitzerl zum Überraschungssieg. Und ein Single steht ja noch aus: Nach der Verletzung von Einser Bernardo rückt der eigentliche 2er- und heutige 3er-Captain Kev Curry nach und der hat noch etwas gut zu machen. Nach verpatztem 3er-Debüt startet er auch heute alles andere als glücklich und liegt schnell mit 1:5 hinten. Doch er will endlich liefern in der 3er und startet dann endlich damit: Der erste Satz herumgerissen und mit einer Top-Leistung alle Chancen auf den Sieg. Doch auch sein Gegner hat heidlmairische Anlagen und setzt gefühlt jeden Big Point auf die Linie. Clean hit or not? 50:50 I think. Nach einer überzeugenden Vorstellung und einigen Aufholjagden muss er sich trotzdem im Dritten geschlagen geben. Schade, Marmelade. 4:2 also nach den Einzeln, das Ding ist also noch nicht durch. Doch bei den Gegnern wird gemunkelt und getuschelt: Irgendwo zwischen Schwanenstadt und Schlatt soll Freibier ausgeschenkt werden und die Steinhauser wollen auf den Party-Zug aufspringen. Nach einigen Ungereimtheiten bei der Aufstellung steht dann endgültig fest: Die Steinhauser haben zu wenig Leute und müssen das letzte Doppel aufgeben. Der Sieg ist da, come on! Und plötzlich schießt es unseren Jungs. Denn so wirklich dran glauben wollte keiner, aber mit einem für unmöglich gehaltenen 3er könnten unsere Boys den Klassenerhalt heute fixieren. Es müssen also „nur“ die beiden verbleibenden Doppel gewonnen werden. Im Zweier haben Jakkernaut und Loipettini noch etwas für ihre Schmach von Schwauna gut zu machen. Dieses Mal lassen sie nur die ersten beiden Games anbrennen, dann agieren sie staubtrocken. Erstes Doppel da. Im Einser debütieren Kev Curry und Big Köstli gemeinsam und die beiden lassen die ersten paar Games gehörig anbrennen, 1:4 nach wenigen Minuten. Doch die beiden haben den Schuss gehört und beginnen genau zur richtigen Zeit zu zelebrieren. Der erste Satz in der Tasche und dann ist auch die Gegenwehr gebrochen und schließlich steht um 15:53 Uhr fest: Die 3er bleibt erstklassig! 7:2-Sieg, Waahnsinn! Und Aushilfscaptino Curry heimst alle von Francesco verdienten Lorbeeren ein. Leider heißt das auch, dass unsere Nachbarn aus Schwanenschlatt den Gang in die zweite Klasse antreten müssen. Die 3er ist somit schon vor dem letzten Spieltag safe und Schwauna und Schlatt können sich am letzten Spieltag gegenseitig ein paar Bier ausgeben, wer nun wen gewinnen lässt. Der 3er ist’s wuascht, sie bleiben da wo sie hingehören. Zweite Klasse - Nie Mehr!


Da die redaktionellen Kooperationen in letzter Zeit überragend laufen, geht es auch heute in dieser Tonart weiter: Nach 2 punktelosen Niederlagen wollte die 4er im Derby gegen Schlatt Wiedergutmachung betreiben und den Schlattern zeigen wo da Bartl in Most her hot. Sogar Capitano der 3er, Franceso Holzinger, konnte für diese Partie, für eine kleine Transfersumme (2 Runden Spritzer am Sickinger Aufest) ausgeliehen werden. Dieser lieferte auch zusammen mit Pogal in den Einzeln. In den restlichen Einzeln war gegen die Schlatter leider kein Kraut gewachsen. 2:4 vor den Doppeln und wieder einmal steht eine Rüstorfer Mannschaft in einem Derby mit dem Rücken zur Wand. Verflixt und zugenäht! Und als wäre eine normale Derbyniederlage nicht bitter genug, entscheiden unsere Nachbarn, wenn auch sehr knapp, alle Doppel für sich und lassen somit die gesamte Punkteanzahl bei ihnen zu Hause. Schmerzt. Aber nur aus solchen Niederlagen lernt man, aufstehen und weitermachen!


Die Ladies Allgemein waren letzten Samstag beim Titelkandidaten aus Mehrnbach zu Gast. Wie schon im restlichen Verlauf der Saison soll mit einem gesunden Mix aus Jugend und Erfahrung gepunktet werden. Bei den Mehrnbacherinnen löst diese Vorgehensweise leider irgendwie einen extra Motivationsschub aus. Babsi und Elena O. verlieren klar, Sarah Connor und Mavie Phoenix kämpfen sich in den Dritten, gestalten diesen aber erfolglos. Lediglich Startransfer Marie Mairhuber holt die Kohlen aus dem Feuer und gewinnt ihr Einzel souverän. Die folgenden Doppel sind beide knapp, at the End of the Day können unsere Mädels dann leider doch keines für sich entscheiden. Endstand 1:6. Kopf hoch Mädels, letzte Partie schaut es anders aus!


Unsere 45er Herren I durften ihr letztes Saisonspiel auswärts beim absoluten Titelfavoriten aus Vöcklabruck bestreiten. Auf 1 unser Kapellmeister Bernardo, ihr wisst was kommt. Robert Fuchs, ITN 3,5, bekannt als einer von zwei Angstgegnern unseres Maverick Hofmann in der Regionalliga (!), ist heute sein Gegner. Die Redaktion weiß leider selber nicht genau ob Capello seine Leiste in der Gästekabine vor dem Spiel mit eigenen Händen noch etwas lädiert hat, schlussendlich gibt diese aber nach 3 Games den Geist auf und das Spiel ist gelaufen. Schade, da wär was drin gwesn Bernhard! In den Einzeln 2 und 3 machen unsere Jungs zusammen 3 Games, jegliche Diskussionen überflüssig. Auf 4 wächst aber das Auge Thomas Schwaiger wieder einmal über sich hinaus, er gewinnt 10:7 im Champions. Ehre gerettet! Die Doppel sind dann für die Mannen aus Brooklyn reine Formsache, Endstand 5:1.


Angeführt von Kapitänin Claudia, die in der Kabine scheinbar die absolut richtigen Worte gefunden hat, wollten unsere Golden Girls am Freitag ein Statement setzen. Claudia geht vorne weg und cruised locker zum ersten Sieg. Dahinter denkt sich Gitti Kapeller „wos da Eisi kau, kau i schau laung“. Nur packt sie nach verlorenem ersten Satz nicht die Singlestützen aus, sondern präsentiert ihrer Gegnerin die Jahresbilanz der UNION Rüstorf. Bei der Sektion Tischtennis wird ihr so dermaßen übel, instant Walkover. Etwas schmutzig, aber a Win is a Win. Eisi Reginald und Sabine Schmid bringen die restlichen zwei Einzel locker über die Bühne. 4:0. Für die Doppel werden dann vier neue und frische Kräfte akquiriert. Mutter K und Ransi Gitti sowie Greti Niesner und Michi Fosi fegen ihre Gegnerinnen vom Platz. 6:0, keine verlorene Partie. Weltklasse Mädels!


Unsere nicht ganz so goldenen Girls waren beim nächsten Match ums Überleben zu Hause gegen Nußbach, einem direkten Konkurrenten, massiv gefordert. Mit extremer Spannung in der Luft zeigen unsere Mädels leider, dass nicht jedem zwei Kaffee mit Baileys, die Nervosität vor einem Match wegnehmen. Babsi, Silke und Gitti Capello kassieren klare Niederlagen. Eine jedoch wehrt sich mit Händen und Füßen, Sandy Cheeks Gruber. Sie hält mit ihrem gewonnen Einzel die Partie, zumindest vorerst, noch am Leben. Es müssen zwei Doppel her. Es wird getüfelt und gegrübelt: „Wie stell ma am besten auf.“ Doppelaufstellungsexperte Hasi K war zu diesem Zeitpunkt zwar genau 50 Meter Luftlinie vom Tennisplatz entfernt, musste aber im Kopf ausmessen, wie Möbel die für zwei Einfamilienhäuser reichen würden, in eine 80 QM2 Wohnung passen, schade! Am Ende können unsere Mädels leider nur das 2er Doppel für sich entscheiden, ein bitteres 2:4 im Abstiegskampf. Aber noch ist der Käse nicht gegessen, immer weiter!


Die neugeborene S35er Herren war letzte Woche bei unseren altbekannten Freunden aus der Reindlmühl zu Gast. Und ab dem ersten Händeschütteln waren unsere Gäste sichtlich verblüfft. „Do keman mehr wir 2 leid zum spün UND es schaut zua a nu wer, spinnan de?!“ In den Einzeln schickt Capitano Hoffmeister jun. sich selbst und Erich Dirty Poschinger ins Rennen. Hoff macht kurzen Prozess, Dirty muss sich nach starker Aufholjagd knapp in 2 Sätzen geschlagen geben. Plötzlich, wie aus dem Nichts, ziehen dunkle Wolken über die Tennisanlage zu Reindlmühl. Eine angsteinflößende, aber auch aufregende Aura macht sich breit, Rüstorfs Zuschauer stellen sich die Nackenhaare auf. Dann geschieht es, Berufswikinger Faxe, welcher schon von Jefe Wali Kramer himself nach Hause transportiert wurde, weil er nicht mehr stehen konnte, betritt die Anlage um Trainerstunden zu geben. Ja, Faxe gibt Trainerstunden. Jubel, Ekstase und Ungläubigkeit macht sich in den Gesichtern der Big Brüder breit. Big P behauptet sogar, er habe für rund 30 Sekunden das Bewusstsein verloren. Aber zurück zum Wesentlichen. Im Doppel schickt Hoffi mit Woodinger Franz und Joschka Rauschowitz zwei seiner besten Pferde ins Rennen. Im ersten Satz kommen die zwei aber nicht recht in Tritt und verlieren diesen klar. Bei 0:1 im zweiten Satz glauben die Gebrüder Big nicht mehr an die Wende und treten mit gesenkten Köpfen die Heimreise an. Unser Doppelgespann blickt durch den Zaun und denkt sich „denan sch*** Erfoigsfans zoagn mas!“. Befreit von jeglicher Angst und mit etwas Wut im Bauch zangeln die Zwei plötzlich wie die Bryan-Zwillinge in ihren besten Zeiten. Sieg im Champions, 10:4. Spiel gedreht. Hut ab Männer!


Unsere 60er Herren wollten bzw. mussten zuhause gegen Aurach den nächsten Schritt in Richtung Meistertitel gehen. Peter Borg und Rudi Humer machen auf 1 und 2 kurzen Prozess und stellen schnell in der Partie die Weichen auf Sieg. Dahinter wollen Gruber und Ransmayr einen auf Ernst machen. Dies gelingt ihnen leider nur phasenweise. Ernst Gruaba verliert klar, Ransi macht es etwas spannender, muss sich aber letztlich seinem Gegner und seiner Fitness beugen. Zwischenstand 2:2. In den darauffolgenden Doppeln agieren unsere Männer dann wie wahre Champions. Zwei staubige Siege, Hausaufgaben erfüllt! Ein Mal noch, Ein Mal noch…


Dieses Wochenende ist schon wieder das Letzte für 2023. Unsere Damen am Samstag und unsere Herren 4 am Sonntag wollen sich versöhnlich auf heimischer Anlage in die Sommerpause verabschieden. Zeitgleich mit unserer 4er spielt unsere 2er noch um den Vizemeister gegen Redlham. Dazu gibt es am Sonntag eine feine Abschlussgrillerei unserer Grillzange Brudes, also kommet, esset und feiert mit uns!


See U am TP - Euer UTC




 
 
 

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