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Der Neue Spirit

  • 1. Aug. 2024
  • 7 Min. Lesezeit

Einige Wochen ist sie schon wieder her, die letzte Partie. Durch unser Stöbelturnier und die obligatorische Season End-Feier wars das aber für uns erst jetzt (oder letztens). Darum gibts den letzten Spielbericht mit etwas Verzögerung und deshalb auch ein kleiner Exkurs zu Beginn:


Über 200 Leute, über 200 grinsende Gesichter und weit über 400 Spritzer. Das die grobe Zusammenfassung unseres Jubiläums-Stöbli. Zum zehnten Mal schon versammelten wir die Stöbelelite (und die, die es noch werden wollen) in Rüstorf und feierten eine wahre Siesta. Eingestimmt mit einem Cornhole-Turnier am Freitag, ausgeklungen mit wundervollen Klängen von AMS, DER aufstrebenden Salzkammerguter Band am Bandhimmel. „Ia sats des geilste Stöbiturnier übahaupst“, so nur eine der zahlreichen Rückmeldungen von Jimi Oberharrern Hendrix. Das lassen wir so stehen. Stöbli Nr. 11 kann kommen. Der Dämmerschoppen steht in den Startlöchern. Die Stimmung wie in alten Zeiten. Der neue, alte Spirit fasst Fuß.


Das sieht auch unser Jefe Wali K. Er versammelt die Elite unseres eigentlichen Hauptaugenmerks an der Anlage zu Rüstorf und resümiert die Saison. Sehr viel Gutes, manches Bitteres. Aber UTC ist Superstar. So kommt nun auch hier endlich das Resümee des letzten Spieltages:


Trotz einer überragenden Saison gehen unsere Damen mit einer etwas verzwickten Ausgangslage in die Abschlusspartie in Traunkirchen: Nicht nur ein Sieg, sondern ein Dreier muss her, um Attnang von der Spitzenposition zu verdrängen. Heißt alles unter 6:1 reicht nicht aus und das gegen die punktegleichen Tabellendritten. Aber unsere Mädels haben den Schuss gehört, starten furios in die Partie: Babsi Loipes nimmt ihrer Gegnerin den Weg zum Optiker ab und schenkt ihr eine Brille. Küken Miriam Huber hat etwas mehr Gnade, aber nicht viel mehr Mühe - unbeirrt und souverän fährt sie im dritten Anlauf endlich den ersten Sieg in der Allgemeinen ein. Bravo Miriam! Mit minimalst mehr Mühe, aber ebenso ungefährdet holt Mavie Loipes den dritten Tagessieg und sorgt für einen Traumstart. Ein Traumstart gelingt auch Elena O., aber dann folgt ein Déjà-vu der Vorwoche: Nach souveränem ersten Satz folgt ein zweiter zum Vergessen und dann ein umkämpfter Dritter. Aber leider wieder ohne Happy End für unseren Youngster - 5:7. Und der Druck im Kessel steigt, mehr sollte man sich nicht mehr erlauben. Da brennt also der Hut, als Marie Mairhubes den ersten Satz abgibt. Aber sie schafft den Turnaround, denkt sich, dass ist doch keine Gegnerin für mich und fegt hinweg. 2 klare Sätze und ein 4:1 nach den Einzeln. Der Traum lebt, es fehlen aber noch 2 Doppel zur Krönung. Während das Zweierdoppel mit Elena und Mavie eine klare Sache ist, gehen die Hoffnungen nach klar gewonnenem ersten Satz für Traunkirchen im Einserdoppel aber schön langsam zur Neige. Doch Babsi und Marie zeigen abermals ihr Kämpferherz, holen sich im Tie Break den Satzausgleich und legen im Champions vor: 9:7 - der Aufstieg zum Greifen nahe. Näher kommt er aber leider nicht mehr. Der UTC fügt seiner Champions-Leidensgeschichte 2024 ein weiteres Kapitel hinzu. Unseren Damen fehlt ein Punkt zum Dreier und somit bleibt nur der Vizemeistertitel. Und das Wissen, das sie nächstes Jahr keiner mehr stoppen kann. Wir sind stolz auf unsere Siegerinnen der Herzen! Kopf hoch Mädels, das macht euch nur stärker!


Während in Traunkirchen um alles gefightet wird, lässt unsere 1er die Saison in Rüstorf gemütlich ausklingen. Gegner Trauntal ebenso im Niemandsland der Tabelle unterwegs, ein entspannter Nachmittag steht bevor, aber nicht für alle: Non-Playing Captain Phil Foden G schickt nur zwei seiner Zugpferde ins Rennen, dazu gesellen sich zwei Edeljoker, ein Youngster und ein unerwarteter Debütant. Der erste Zuglöwe legt auch gleich ungehemmt los, Chris Mufasa Eisenknapp sieht auf der anderen Seite eher eine Antilope als einen Gegner - Zapzadarap! Am Nebenplatz beginnt die Show Underdogs gegen Trauntal: Crocodile Hoffee verzweifelt anfangs am Lehrbuchtennis von Shorty Kurzmann, aber kommt im zweiten Satz ins Spiel und bringt den Favoriten ins Wanken. Aber wie der Kroko Doc schnappt auch Shorty irgendwann zu, Zwischenstand 1:1. Einen Platz weiter will Honey Jakker zur nächsten Talentprobe ansetzen, kämpft aber gegen die eigene Gesundheit und die Hitze. Topfit wäre da mehr drinnen gewesen, so reicht es leider nur zu ein paar Gamegewinnen. Der nächste fordert seinen übermächtigen Gegner wieder mehr: Flocki Legrubian zeigt weiterhin, dass er seit dem Häuslbau eine (noch größere) Maschine ist und lässt sich auch von einem Pachinger auf der anderen Seite nicht verunsichern. Die Partie geht heiß her, nach zwei umkämpften Sätzen geht der Sieg dann doch nach Trauntal. Den letzten Part von Underdog gegen Trauntal macht unser 2er-Capi und 1er-Debütant Kev Ketchum. Und wie: Er rasiert im ersten regelrecht und weiß wohl selber nicht ganz, was da passiert. Nach einem glasklaren 6:1 fühlt er sich wie ein Elefant auf einem Baum: Keine Ahnung wie er da hingekommen ist. Leider gehts dann trotzdem wieder runter und der zweite Satz geht ebenso glasklar in die andere Richtung. Im dritten Satz erholt sich Ketchum vom Aufprall und bietet einen packenden Kampf, der aber unbelohnt bleibt. Immerhin ein Fingerzeig wie schön Tennis sein kann, wenn man ohne Druck aufspielen kann. Fehlt noch unser Küken Marvelonhi Hofmann und der ist absolut kein Underdog an diesem Tag. Er bietet der Trauntaler Nr. 1 einen stundenlangen Fight auf Augenhöhe, muss sich aber ebenso knapp im dritten Satz geschlagen geben. 1:5 also nach den Einzeln für unsere neu zusammen gewürfelte 1er und ein Hoffnungsschimmer fürs Doppel: Ein angeschlagener Trauntaler sorgt für ein geschenktes Dreierdoppel und ein Punkt zum Saisonabschluss wird realistischer. Die Neo-1er-Kämpfer Grubex und Kokkinakev verkaufen sich auch im Doppel teuer, müssen sich aber der Übermacht Trauntals beugen. Dafür sorgen KyrgEisi und Marvinsky für den erwarteten Sieg im 1er-Doppel und dem versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenen Saison. Auf ein neues Jungs!



Es folgt eine Ode an die 3er:


Vor 8 Joah hots de 1a und 2a doppelt aufi grissn,

daun woans oba zwenig Junge, des woa gschissn.


Noch ewig langem Überreden und Gesuder,

hot da Maiet gmahnt er übernimmt des Ruder.


So is sie geboren, de neue 3er,

ob 2018 am Start, glei mit muats vü Feier.


Da Maiet hot Tim, Lois und Co. motiviert,

in da Liga behauptet, stets engagiert.


Im zweiten Joah wirds nu ernster gnumma,

de 3er im kuma,

cruisen durch die Liga wie im Cabrio

und heben die 3er auf 2. Klasse-Niveau.


Noch 2 Joah woas in Maiet daun oba gnuag,

zvü Kontakt mim aundan Kevin, des duad erm ned guad.


So wean de Zügel vom Loipes übernommen

und boid nu vü höhere Sphären erklommen.


Erstes Ziel is moi da Klassenerhoit,

oba scho boid,

seng unsre Burschen do is mehr drinnen

und lustig is a, so vü zum gwinnen.


Die Philosophie jetzt nimma ganz de söbe,

stott auf junge Talentierte, setzt ma auf talentierte Oide.


Und da Plan geht voi auf,

de Oldies guad drauf

und steign sogoa nu moi auf.


In da 1. Klass soids nu schwarer wean,

des wü unsa 3er oba ned hean,

ois Außenseiter am Start,

kumt ma glei voi in Fahrt

und schofft solide in Klassenerhalt.


Da Mario ois Capi ois erreicht,

so dass erm reicht,

an neichn Redelsführer mias ma bringa

und wer kunt des besser ois da Hoizinga?


De Leid, de Leid, de oide Leier,

von Huama bis Köstli spüt ois in da 3er.


Oba da Hoizmau, der mocht des sau guad,

de 3er schoffts wieda, de 1. Klasse ihr Hood.


Daun kumt 2024, des heurige Joah

und irgendwaun is leider ois amoi goa.


Vü san im Urlaub und vü Körper de leiden,

in Hoizi sei Handy wiakli ned zu beneiden.


De Buam schlogn se tapfer und wehren se bis zum Ende,

reichen duads trotzdem ned, es is Ende Gelände.


Mit da 3er woas trotzdem a geile Zeit,

des ned vergessen wern, unsere Leid.



Während die 3er den generellen Ausklang feiert, feiert die 4er den einfachen Saisonausklang. Wobei der genug Spannung bietet, bei herrlichem Frühschoppen-Wetter empfangen unsere Rising Stars Schwanenstadt. Und das Derby kann beginnen: Unsere 4er nimmt die Favoritenrolle gleich an und wird ihr gerecht. Em The Ham gewinnt problemlos, ebenso Tobi Grubex und Merlinio Mair. Walter Renschinho profitiert nach dominantem Beginn von einer Aufgabe und nach langem Kampf bringt auch Andi Stoli seine Partie nach Hause. Einzig Sepi Lehner kommt nicht auf Touren und fährt eine seiner seltenen Niederlagen ein. Die Doppel dann nur noch Formsache und so fährt unsere 4er einen staubigen 8:1-Erfolg zum Saisonabschluss ein und beendet die Saison solide auf Platz 5. Bravo!


Wie leider schon vor Beginn der Partie klar war, beenden unsere S35-Mädels die Saison auf dem zweiten Platz. Da ändert auch ein souveräner 5:1-Erfolg gegen St. Georgen am letzten Spieltag nichts. Unsere Damen agieren stark und lassen ihren Gegnerinnen lediglich im Doppel einen Ehrenpunkt. Ganz nebenbei haben sie als Vizemeister sogar mehr Punkte, als der Meister der anderen Landesliga. Man kann also nur hoffen, dass sich da im Herbst was tut. Und sonst folgt nächstes Jahr ein unaufhaltbarer Angriff. Mega Saison Mädels!


Unsere 35er bestätigen, dass der mehr oder weniger undankbare zweite Platz dieses Jahr, der Platz des UTC ist. Denn ebenso unsere S45-Damen und unsere 2er - beide am letzten Spieltag ohne Einsatz - belegen diesen Endrang. Keinen zweiten Platz aber noch zwei Partien gab es für unsere Oldies in der 60er-Oberliga. Einmal nichts zu holen und zum Abschluss immerhin noch einen überragenden Sieg im Einserdoppel von Peter The Great und Capitano Ernesto Ransi. Am Ende reicht es leider weder zu einem Punkt, noch zu einem Einzelsieg, aber immerhin zu 4 Doppelerfolgen und vielen gratis Lehrstunden. Und der UTC war ein Jahr dabei, alleine das ist ein überragender Erfolg. Darüber hinaus muss auch Gallspach mit 8 Punkten aus dieser Liga absteigen, das Level also wirklich enorm. Nächstes Jahr wartet auf unsere Alten Eisen nun wieder eine Saison mit mehr Erfolgsaussichten. Auf gehts!


Unsere Señoritas holen zum Saisonabschluss ein Unentschieden im Derby gegen Schwanenstadt, das wie erwartet für beide zum Klassenerhalt reicht. Wobei dieses Unentschieden hart erkämpft ist: Nach nur einem Einzelsieg von Zugpferd Thomasso Schwaigsi liefern unsere Señoritas im Doppel und retten das x. Endplatz 6, stabile Saison Jungs!


Während das alles schon ein bisschen her ist, läuft unsere Vereinsmeisterschaft mittlerweile auf Hochtouren und so ziemlich jeden Abend sind Schmankerlpartien auf unserer Anlage zu bewundern. Also schaut gerne vorbei, bis zum Finale am 24. August ist da noch Einiges zu sehen. Einiges tut sich auch beim Regionscup oder besser gesagt beim „Cup für den UTC und ein paar anderen“. Zahlreiche UTC Mitglieder fighten um einen Platz am Finalwochenende, da diesen Tag sowieso sämtliche Vereinsmitglieder bereits seit Saisonstart für Tennis verplant hatten. Also auch hier gibts einige Leckerbissen zu sehen, wie immer, auf eurem TP.


Wir wünschen eine schöne Restsaison, genießts den Sommer (vor allem am Tennisplatz) und wir lesen uns dann wieder, wenns wieder was zu berichten gibt.


Cheerio - Euer UTC

 
 
 

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