Catch UTC If You Can
- vor 22 Stunden
- 8 Min. Lesezeit
Zu Beginn heute ein paar zufällige Zahlen und Statistiken (ungegoogelt):
Nur ein Spieler schaffte es jemals, in der 1er, der 2er und der 3er in derselben Saison ein Spiel zu gewinnen.
Unsere Damen stellen das jüngste Durchschnittsalter seit Einführung des Internets.
Der Chef-Designer der Union Regau Fußball sollte sich einen neuen Job suchen.
91% der Spiele unserer 3er mit Willi als Non-Playing-Captain wurden gewonnen. Stand er auch auf dem Feld, waren es nur 24%.
100% der UTC Athleten wollen keine Dunlop-Bälle mehr. Wie kann man gleichzeitig Rennreifen produzieren und dann solche Bälle. Pfui.
Nun aber zum Wesentlichen. Der UTC hat wieder gespielt. Der UTC hat wieder gerockt:
Nach erfolgreichem Auftakt dürfen unsere Herren 1 in Aspach ran: Ein organisatorisch mehr als schwieriges Unterfangen, wie sich herausstellen sollte. Trotz mehrmaligen Anfragen unseres Capitanos aufgrund katastrophaler Wettervorhersagen gibt es keine klare Auskunft zur Hallensituation. Der Heimcaptain genießt und schweigt. Mit Schaum vorm Mund und Badehose im Gepäck reisen unsere Jungs also ins weit entfernte Thermenparadies Geinberg. Normalerweise ist dort nämlich die Halle immer frei. Eine Reservierung völlig unnötig. Schaumbildung intensifies. Vom Organisatorischen, zum Spielerischen: Allen Sorgen zum Trotz kann draußen gespielt werden. Sämtlicher Schaum umsonst. Bitte schauts vorm Stöbelturnier ned zuviel in den Wetterbericht. Die erste Einzelrunde schnell abgehakt: Kieninator und Rising Star Jakker Glob Glob gewinnen ihre Partien mühelos in unter einer Stunde. Kramaric setzt sogar noch einen drauf und holt sich die Bestzeit an diesem Tag: Ohne Gameverlust frühstückt ihn sein Kontrahent her, wie Rubkev ein Fladendreieck nach einer durchzechten Nacht. Gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste. Danach nimmt die Partie etwas Spannung auf: Phil Grossböck sieht sich mit einem unangenehmen Spielstil konfrontiert. Chip and Charge, Serve and Volley. Bei jeder Gelegenheit. Bringt ihn an sein Limit, aber nicht zu Fall. Nächster Sieg für die Deponie-Armada. Marvinski zockt am Nebenplatz feinstes Ball-über-die-Schnur. Trotz engem zweiten Satz lässt er in der Crunch Time nichts anbrennen - mental einfach eine Bank. Last but not least der Leckerbissen des Tages: Cheesy Chris gegen den Aspacher Hallenflüsterer. Ohne zu viel ins Detail zu gehen, verstehen unsere Jungs plötzlich, warum sich die Kommunikation mit besagter Personalie so schwierig gestaltete. In einem brennheißen Match über drei Sätze, mit teils grenzwertigen negativen Höhepunkten, setzt sich Mufasa Eisenschnaps letztendlich durch. Wichtig und richtig! „Wenn da Eisi mal da vernünftige und chillige is am Platz, dann hoaßt des wos“, lässt sich ein Betreuer entlocken. Die Doppelaufstellung ein Selbstläufer - Never change a System. Jakkernaut und Eisi lassen sich trotz Störbälle am Nebenplatz (Anm. d. Red.: Selten etwas Blöderes gehört) und zu wenig „außerhalb“ Schreien nicht aus der Ruhe bringen und spielen mal wieder Lieferando - 6:1, eines fehlt noch. Sepp und Big P scheinen nach gewonnenem ersten Satz schon in trockenen Tüchern, doch der Schein trügt. Die Kadaver schwerfällig, die Gegner weiterhin gefährlich - im Champions gar ein Eizal zu gefährlich. Marvinksi und Kieni werden es ja doch rausreißen, haben nach verkorkstem Start alles im Griff. Aber im Champions kann halt auch alles passieren und das sicher geglaubte Match endet mit 12:14. Nur 6:3, der Frust über den verlorenen Punkt überwiegt im ersten Moment. Doch wieder zwei Punkte näher am Saisonziel Klassenerhalt und die Flugtickets schon quasi im Warenkorb. Freudentränen bei Mavie Loipets. Oh, wie schön ist Mallorca!
Erster Spieltag spielfrei - jetzt wird es ernst für unsere Jungdamen: Nachdem Captain Marviels Hallenreservierkünste zeigen, dass sie eigentlich gebürtige Aspacherin ist, bangen auch die Girls um ihren Heim-Einsatz am Samstag gegen Eberstalzell/Stadl-Paura. Mama Babsi wird das kollektive Gejammere Tags davor endgültig zu bunt: „Schauts her, morgen locht de Sonn außa, gebts jetzt amoi an Frieden!“ Und sie soll recht behalten. Auf 1 kämpft Mavie gegen eine ebenbürtige Gegnerin. Der erste Satz noch knapp, im zweiten dann leider zapzadarap in die falsche Richtung. Auch Shooting Star Nora Schwaiges muss ausnahmsweise an ihre Grenzen gehen, tütet aber in drei Sätzen den ersten Sieg des Tages ein. Dahinter agiert Elena O. gegen eine alte Bekannte und zangelt bravourös auf. Beim Stand von 5:0 verletzt sich Julia Greßböck leider schwer, walkover. Gute Besserung und eine rasche Genesung an dieser Stelle! Als Marie Curie Mairhubes den Spielbericht liest, dreht sich ihr Magen. Wenn ein/e See in Rüstorf die rote Asche betritt, nimmt das normalerweise keine Gutes Ende für die Unseren. Gegen die Tochter von Trainerlegende Reini See zieht auch Marie den Kürzeren - knappe Niederlage in zwei Sätzen. The curse continues. Komplettiert wird die loiperische Starting 5 von Hannah Di Santos Di Capello. Dass die Wienlegionärin nicht ganz so oft zum Schläger greift, scheint zu fruchten. Gegen eine am Papier stärkere Gegnerin fährt sie einen stabilen Sieg ein und stellt auf 3:2. Durch den walkover der Gäste ist der Arbeitstag für Marie und Hannah vorzeitig beendet und der Sieg eingetütet. Am Ende des Tages sind die beiden von der Kälte so erfroren, dass sie nicht einmal ihre Hände für ein Abschieds-High-Five mit den Gegnerinnen der 2er-Girls in die Höhe bringen. Anstand sollte aber schon sein meine Lieben. Naja. Im einzigen Doppel zeigen Elena und Nora dann ihr volles Potential: Grundlinientennis vom Feinsten, Volleys aus allen Lagen - der eine oder andere von den 1er-Herren hätte sich diese Abgebrühtheit heute gewünscht. Endstand 5:2. Traum-Einstand. Vamos Mädels!
Schon zwei Stunden vor unseren Damen 1 starten unsere eigentlich noch jüngeren 2er-Mädels. Eigentlich deshalb, weil dieses Mal die beiden Edeljoker Babsi Loipes und Sandra Grubic einlaufen. Somit liegt der Altersdurchschnitt gegen Fischlham knapp unter 20. Die beiden „Oldies“ zeigen unseren Jungspunden auch gleich wie die geballte mentale Stärke und Erfahrung aussieht: Babs haut sich vor dem dritten Satz vier Mentos rein, Sandra gewinnt solide in zwei Sätzen. Auch Newcomerin Romy Schwaiges zeigt bei ihrem Heimdebüt aus welchem Holz sie geschnitzt ist: Sie geht über die volle Distanz und behält in der entscheidenden Phase die Nerven. Mia Woodinger machts ihr nach - drei Sätze und das bessere Ende. Boom! Einzig die Jüngste der Jüngsten Leni Loipes muss sich hauchdünn geschlagen geben - 4:1 vor den Doppeln. Dann wirken bei unseren Damen die Strapazen des Regentages und mit dem Sieg in der Tasche lässt der Fokus etwas nach - Endstand 4:3. Trotzdem, unsere Mädels lachen nach zwei Siegen aus zwei Spielen von Tabellenrang zwei herunter. Nach dem letztjährigen Aufstieg ein Wahnsinnsauftakt. Die Zukunft sieht rosig aus!
Den Heimabschluss des Wochenendes machen unsere Herren II: Sonntag, Sonnenschein, Träumchen. Traumhaft geht es auch gegen Gunskirchen los, unsere Blackies prolonogieren den perfekten Saisonstart: Hopemanito, Julsikowski Babydoll und Captain Kevmann starten den Vormittag und stimmen den Kanon an. Während The Hoff etwas am Keifen seines Gegenübers zu knabbern hat, knabbern Jules und Rubkev vor allem an sich selbst. Das mit dem Tennis spielen funktioniert nicht so ganz, also wird ganz klassisches Meisterschaftstennis ausgepackt: Slice in die Mitte, Slice hoch in die Mitte und nicht zuletzt der Vorhandslice - Cap’s Saisondebüt ist nichts für Feinschmecker. Aber alles in allem alles in trockenen Tüchern - 3 mal keine Probleme, 3 mal 6:3 6:1. Bühne frei also für Durchgang 2: Maxi Schett brennt auf Debüt Numero due - der Heimvorteil soll es diesmal richten. Und das Heimpublikum bekommt einen Vorgeschmack: Feines Tennis, feiner Sieg, keine Probleme. Doch auch dieser Absatz braucht mal einen Wendepunkt und ein paar Problemchen bereiten die Gunskirchner den Unsrigen dann doch: Floberto Grubex bekommt den - laut allen Mitspielern - bestaufspielendsten Gegenüber an diesem Tag vorgesetzt, gewinnt aber einen hart umkämpften ersten Satz und setzt sich dann mit aller Routine klar durch. Birdy Danny G kämpft dann wieder mehr gegen sich selbst - sicher geglaubter erster Satz, solide eingesetztes Zitterhändchen und irgendwie dann doch solide gewonnen. Nur der Schläger seines Widersachers ist nach dem Match alles andere als solide - don’t mess with the fence. Das war es auch schon mit künstlicher Spannung, 6:0 nach den Einzeln, auf der Terrasse ist sichtliche Sonntagsstimmung eingekehrt. In den Doppeln soll die volle Punktzahl her, Pflichtaufgabe, aber wieder 3 Partien mit 3 Scharmützeln: Grubex vergibt zum Bedauern von Partner Schetti zwei Volleys zu viel, Hasselhoffi und Rubkev laufen plötzlich einem 1:4-Rückstand hinterher und Danislav und Guiliano müssen sich glasklare Punkte erstreiten - ist halt doch ein Lautischer. Aber alles nur ein oberflächliches Kratzen, der Kanon wurde in der Früh bereits angestimmt und wird jetzt höchstglamourös vollendet: Hopeman und Kevmann läuten den Handshake-Tanz ein und innerhalb von - ohne Übertreibung - 20 Sekunden ist der Spieltag für alle Beteiligten vorüber. 9:0. Statement-Sieg. Tabellenspitze verteidigt, Doppler gezapft, unter der Dusche gefeiert. Stop the Count!
Willis neu geborene Doppelgötter haben der 2. Süd am ersten Spieltag so richtig gezeigt, warum diese Liga für sie die absolut richtige ist. Gespitzte Zungen reden gar von einer Zwischenstation. Nach dem überragenden Auftakt geht es also in Gaspoltshofen in die nächste Schlacht. Edeljoker Huamarotti eröffnet auf 1 den Spielreigen und sorgt erst mal für einen Euphoriedämpfer - knappe 3-Satz Niederlage. Dahinter geht dann aber so richtig die Post ab: Häuptling Fellnaini bläst ins Kriegshorn und erreicht damit Dezibel weit jenseits der rüstorferischen Eiswagen-Hupskala. Fränz Woodinger, Alex Bäcka und Tobs Grubes folgen ihrem Oberhaupt mit schreiendem Gebrüll auf die Asche und stellen die Weichen in Windeseile auf Sieg. Nur einer hat den Schuss nicht ganz gehört. Vielleicht war Merlin gerade am Klo oder hat neue Zaubertricks geübt - 2:4-Zwischenstand. Egal, alles halb so wild, es kommen ja die Doppel. Kurze Rede, kurzer Sinn – unsere Jungs nehmen das Selbstvertrauen aus letzter Woche mit und fahren einen enorm stabilen Auswärtsdreier ein. Unglaublich. Beim Abschlagen am Netz zaubert Merlin seinem Kontrahenten sogar noch einen Pik Ober hinter dem Ohr hervor, einen Höhenflug auf ganzer Linie. So kanns weitergehen!
Unsere S55-Herren steigen wieder in den Spielbetrieb ein und das im kleinen Derby in Aurachkirchen. Unter Frisch-55er Geralt Von Simmer und Co Manfredo Di Eisi wurde ein neues Ensemble zusammengestellt, welches nun in dieser Altersklasse hoch hinaus will. Vor allem für unseren Co-Capi ist es gleich ein besonderes Duell mit der zweiten Heimat, doch von Nervosität keine Spur bei unseren Stars: Geraldo, Manfredo und Einzel-Comebacker Reinhardo Lanzes lassen gar nichts zu, geben kaum Games ab. Anders bei Thomas Hofmaestro: Er bekommt es auf der 1 mit einem ganz ungünstigen Gegenüber zu tun und auch mit seinem Körper. Stehpartie, Abnutzungskampf für die Augen und schließlich eine 12:14-Niederlage im Champions. Aurachkirchen schreibt an, doch Lanzi und Thomasso Foses machen im Doppel schnell den Deckel drauf - verkraftbar dass das Familienduell im 1er-Doppel an Aurachkirchen geht. 4:2-Auftaktsieg und das Gefühl, dass hier heuer Großes möglich ist. Vamos Hombres!
Ein Bewerbs-Jahrzehnt darunter sind Höhenflüge schon schwieriger zu erreichen. Unsere 45er-Oberliga-Damen dürfen nach dem passablen Auftakt ebenfalls gegen Aurauchkirchen ran und bekommen einen Realitäts-Check verpasst: 0:6-Heimniederlage, Tag zum Vergessen. Aber Kopf hoch, da kommen wieder andere Gegnerinnen. Die 45er-Herren haben ebenfalls einen schweren Nachmittag zu verdauen, wenn auch um Einiges enger: Die Regionalliga West führt sie in den äußersten Westen, also erstmal Koffer packen und ab nach Braunau. Dort entwickelt sich für Team Glatzo eine haarige Angelegenheit: Thomas Brillentuchel Schwaiger auf der 1 leider chancenlos, Martinator Haslinger bleibt nach engem Kampf unbelohnt. Und Capi Bernardo Dos Santos liefert einen noch engeren Kampf, geht satztechnisch in Führung und steht dann doch mit leeren Händen da. 0:3, aber einer fehlt noch und der kämpft sich auch ins Champions. Dort behält Haar-Legionär Geraldinho Gaucho Simsi die Oberhand und sorgt für den Punkt und der weiteren Chance auf das Remis. Bernardo und Martini lassen sich das nicht zweimal sagen - solides Einserdoppel, verkürzt auf 2:3. Doch alles nicht genug an diesem Tag, im Zweier reicht es knapp nicht und somit fügt Braunau unseren Señoritas die zweite Saisonniederlage zu. Aber Punkte- und Leistungstechnisch ist da noch alles drin - let’s go Boys!
In der ersten Spielrunde setzt es eine deftige Niederlage für Andi Os 45er II - es soll Wiedergutmachung her. In der Klostergemeinde Lambach an der Traun nehmen sich 3 von 4 Einzelakteuren diesen Vorsatz auch zu Herzen: Pogal, Siaßa Radler Thomas und Mandi Smith rehabilitieren sich für die Auftaktrunde. Branislav Gerhardovic Gross hat letzte Woche gar nicht Einzel gespielt, ist ihm also herzlich Wumpe - 3:1 vor den Doppeln. In diesen tütet Andi O himself gemeinsam mit Thomas Rennradler den Tagessieg ein. Endstand 4:2. Starke Reaktion gezeigt, immer weiter!
Dieses Wochenende pausiert der Meisterschaftsbetrieb, somit bleibt auch unsere Ausgabe nächste Woche aus. Aber der UTC bietet trotzdem einige Events zu Mühlwang (copyright by Union Regau Fußball): HamaPfusch Festival am Samstag, Frühschoppen Püree am Sonntag und am Pfingstmontag noch ein Wildstöbelturnier. Kommt bitte nicht vorbei. Feines Tennis seht ihr dann am 30. Mai wieder, wenn unsere 1er gegen Mattighofen aufläuft.
Bis dahin - cheerio
Euer UTC







Kommentare